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Sicheres Gebäude
(Pro ^ Building)

Hauptauftragnehmer

Gegenbauer Sicher­heits­dienste GmbH [D]

Internetseite des Projektes

www.probuilding.de

Finanzierung

Förderung im Rahmen des Projektes Zukunft, welches durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert wird.

Projektpartner

arxes Information Design Berlin GmbH [D]

Telematica e.K. [D]

Kontakt:

TEKO Ingenieurbüro GmbH [D]

GFaI - Gesellschaft zur Förde­rung angewandter Infor­matik e.V. [D]

Dr. Riedel Automatisierungs­technik GmbH

 

Projektziele

Bei der Berliner Aktion „Sicheres Gebäude“ handelt es sich um den erstmaligen Versuch zur Schaffung einer der Öffentlichkeit zugänglichen, wissenschaftlich gestützten Test- und Informationsplattform für gewerkeübergreifende Systemlösungen der Gebäudesicherheit. Sie soll zu einem ständigen Arbeitsinstrument von Investoren und Planern moderner Gebäude werden.
Zu den Aufgaben von Telematica gehören Untersuchungen zur Ortung von Personen im Gebäude. Eine Technologieanalyse werden durchgeführt und Vor- und Nachteile einzelner Systeme für die Anwendung in Gebäuden bewertet. Forschungen innerhalb eines oder mehrerer Testgebäude werden zu einem Vorschlag für ein optimiertes System führen.

Beschreibung

Telematica leitet im Rahmen des Projektes “Sicheres Gebäude” den Aufgabenbereich „Kern­technologie: Ortung and Navigation im Gebäude“.

Für eine Ortung und Navigation von Personen in Gebäuden (z.B. Sicherheitspersonal, Service-Personal, Bewohner/Angestellte, Besucher, Rettungskräfte, etc.) gibt es derzeit eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze, die auf verschiedenen Technologien basieren.

Die Nutzung eines Radionavigationssystems (z.B. GPS, LORAN-C) bietet den Vorteil, daß eine Ortung in beliebigen Gebäuden möglich ist, allerdings ist der Empfang der Signale im Gebäude mit verschiedenen (systemabhängigen) Problemen behaftet. Die Verwendung von Positionsbestimmungstechnologien, die auf Kommunikationssystemen basieren, erlaubt eine Nutzung im Gebäude, allerdings sind hierbei andere Nachteile (die in der Regel auf der Konzeption der Systeme als Kommunikationsmedium und nicht für Navigationszwecke beruhen) in Kauf zu nehmen. Mobile Sensoren und Map-Matching haben sich im Bereich der Verkehrstelematik bewährt, allerdings ist der Einsatz für die Ortung von Personen mit Schwierigkeiten verbunden, wie sie bei einer Nutzung im Fahrzeug nicht auftreten (horizontale Lagerung, Dynamik des Nutzers, Stromversorgung, Gewicht, Größe, etc.). Ortsfeste Sensoren liefern teilweise sehr gute Ergebnisse innerhalb von Gebäuden, allerdings ist die Installation und Wartung sehr kostenintensiv, eine Ortung ist nur in ausgerüsteten Gebäuden möglich, und Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Systemen sind noch weitgehend unerforscht.

Projektplan

Telematica bearbeitet folgende Unterarbeitspakete:

  • Technologie Analyse
  • Zukünftige Entwicklungen
  • Konzeptionelle Umsetzung
  • Auswahl geeigneter Testumgebung
  • Testvorbereitung
  • Durchführung der Tests
  • Auswertung
  • Ausblick

Erwartete Vorteile

Ein zukünftiges System, das auch höchsten Anforderungen (Gebäudesicherheit!) entspricht, wird sich voraussichtlich aus einer sinnvollen Kombination verschiedener System und Sen­soren zusammensetzten. Dabei ist davon auszugehen, daß es für Gebäude mit vorhan­dener Infrastruktur und solche ohne Infrastruktur jeweils unterschiedliche Aus­prägungen eines gemeinsamen Grundkonzeptes geben kann.

Projektstatus

Das Projekt läuft.

 

© TELEMATICA e.K. · 12 Jan, 2006 · · Legal